Kurzzeitpflege / Verhinderungspflege

Was ist Kurzzeitpflege?

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Das Angebot der Kurzzeitpflege zielt darauf ab, pflegende Angehörige zeitweise von den pflegerischen Aufgaben zu entlasten. Unter Kurzzeitpflege ist die zeitlich befristete, also nur vorübergehende vollstationäre Versorgung und Betreuung schwerpflegebedürftiger Menschen in einer Pflegeeinrichtung zu verstehen (maximal 24 Tage).

Es gibt zwei Formen der Kurzzeitpflege: die Kurzzeitpflege bei Verhinderung der Pflegeperson und die Kurzzeitpflege, wenn die häusliche Versorgung vorübergehend nicht gewährleistet oder nicht ausreichend ist.

Verhinderungspflege

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Wenn die Pflegeperson verreist oder aus anderen Gründen (z. B. Krankheit) verhindert ist, hat der Pflegebedürftige einen Anspruch auf Verhinderungspflege für bis zu maximal 24 Tage im Jahr. Die Pflegekassen übernehmen hierfür einen Betrag von bis zu 1612 € je Kalenderjahr für den pflegebedingten Kostenanteil der Kurzzeitpflege. Diese können sowohl für häusliche Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst als auch für die Betreuung im Rahmen der Kurzzeitpflege verwendet werden.

Kurzzeitpflege zur Gewährleistung der häuslichen Versorgung

Wenn die häusliche Pflege nicht in ausreichendem Umfang sichergestellt werden kann, ist die Aufnahme in eine Kurzzeitpflegeeinrichtung möglich. Die Pflegeversicherung übernimmt dabei ebenfalls bis zu 1612 € für bis zu 24 Tage je Kalenderjahr.